Seeding

Seeding (engl.: Aussäen) ist das geplante Streuen von viralen Informationen.

Virale Prozesse laufen meist nicht automatisch ab und müssen angestoßen (geseedet) werden.

Eine durchdachte Seedingstrategie ist entscheidend für den Erfolg einer digitalen Media-Strategie. Ziel ist es, möglichst schnell eine kritische Masse zu erreichen, so dass sich die Botschaft irgendwann von selbst verbreitet.
Voraussetzung für virales Marketing ist, dass es eine große Zielgruppe anspricht. Das Kampagnengut, z.B. ein kurzer Film, sollte unterhaltsam, überraschend, nützlich und einzigartig sein - und am besten kostenlos zur Verfügung stehen. (Zusätzlich ist eine sachliche oder monetäre Belohnung durch Gutscheine oder Gewinnspiele hilfreich, um die Verbreitung anzuspornen.) Die Botschaften werden in einem relevanten Online- und Interessenumfeld verbreitet.

Dafür gibt es folgende Beispiele:

  • Video Sharing Portale wie YouTube
  • Picture Sharing Portale wie Flickr 
  • Social Networks wie Facebook, Twitter, etc. 
  • Communities 
  • Chats 
  • Instant Messenger 
  • Email 
  • Social News Networks 
  • Blogs 
  • Foren 
  • Internetseiten 

Im Bereich Social Media und virales Marketing ist Seeding mittlerweile unverzichtbar.


Seeden über Portale und Foren, was sollte man dabei beachten?

Portale und Foren sind zu einer Quelle für politische Meinungsbildung geworden. Quer über alle Themen wird in dieser „Gegenöffentlichkeit im Internet“ diskutiert - fernab der etablierten Zeitungsmedien.

Immer häufiger beteiligen sich Bürger an politischen Diskussionen in politischen Portalen und Foren – weil sie davon überzeugt sind, die Kommunikation verliefe dort authentischer, interaktiver und dialogbasierend als in traditionellen Zeitungs- und TV Medien. 

Um sich Informationen zu verschaffen, greifen Bürger keineswegs in erster Linie auf die entsprechenden Seiten von Parteien und Ministerien zurück. Entscheidend sind die Erfahrungen und Bewertungen anderer Diskussionsteilnehmer - und die finden sich zuhauf in Portalen und Foren. 

Diese Websites genießen den Ruf von Unabhängigkeit und Authentizität. Ihnen vertrauen eine wachsende Zahl der Menschen sehr viel mehr als den Verlautbarungen offizieller Organe. Und genau hier liegt die Chance für neue Beziehungsfelder aufzubauen. 

Diskussionsbasierte und bildungsorientierte Websites sind damit in den letzten Jahren zu neuen Multiplikatoren herangewachsen, auf die Ministerien Einfluss nehmen sollten. Sie sind jetzt gut beraten, diese in ihre PR Maßnahmen zu integrieren, um ihre Zielgruppe auch in Zukunft zu erreichen.

Unsere Herangehensweise beim Seeden 

  1. Analyse: In welchen Arten von Foren hält die Zielgruppe auf? 

  2. Auswahl: Wie viele bedeutsame diskussionsbasierte bzw bildungsorientierte Websites gibt es für Ihren Bereich? Welche davon sind relevant genug, um konkret angesprochen zu werden? 

  3. Passt der Content zu den ausgewählten Blogs und wie muss er aufbereitet sein? Dies geschieht auf der Basis einer inhaltlichen und stilistischen Recherche der jeweiligen Websites. 

  4. Streu-Plan: Wann wird welche Website wie angesprochen? 

  5. Ansprache: Nun beginnen wir mit der Kontaktierung. In ersten Telefongesprächen oder E-Mails bieten wir den Betreibern Ihren Content an und avisieren weitere Themen, um deutlich zu machen, dass wir an einer kontinuierlichen Zusammenarbeit interessiert sind. Videos sind übrigens eine willkommene Abwechslung in der ansonsten textlich dominierenden Weblandschaft. 


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