App-Entwicklung

Der nachhaltige Umbruch der Mediennutzung in Deutschland ist in vollem Gange. Das iPad, das PC und Smartphone in sich vereint, ist der bisherige Höhepunkt dieser Entwicklung. Mit ihm kommt die digitale Durchdringung unseres Alltags vollends ans Ziel.

Für das Prinzip des iPads spricht Vieles: Es bricht wenig mit den Sehgewohnheiten, denn es

vereint Internet-, Film- und Print-Anmutung. Deshalb werden es auch die Älteren sehr schnell für sich nutzen. Es ist haptisch bedienbar und spricht uns damit auf einer sehr menschlichen Ebene an. Mit einer Höhe von gerade mal 1,3 Zentimeter und A5-Größe macht es bei sehr guter Lesbarkeit das Internet endgültig mobil.

Entscheidend aber ist: Tausende von Apps erleichtern und verschönern uns den Alltag – egal ob wir mit dem iPhone oder dem iPad unterwegs sind. Beide werden zum unverzichtbaren Begleiter und Helfer.


Die App ist multimedial und spricht beinahe alle Sinne an: Fühlen, Sehen, Hören. Das ist neu – und es ist ein Sprung vom Abstrakten zum Körperlich-Sinnlichen in der Bedienung eines Mediums.

Laut einer TNS Infratest-Studie (Quelle: Financial Times online 19.07.2010) werden viele Deutsche zukünftig ihr Medienbudget stärker auf die elektronischen Medien verlegen. Auf allen Medienkanälen werden sich mehr Intensivnutzer tummeln, besonders aber im Internet.

Derzeit nutzen bereits 78 Prozent der 18 bis 59-Jährigen Deutschen das Internet zu privaten Zwecken, 46 Prozent davon intensiv, also fast täglich. Mobiles Internet erreicht durch iPad und Smartphone endlich unseren Alltag. Die Art der Nutzung ändert sich jedoch hin zur Parallelnutzung verschiedener Medien und zur mobilen Internetnutzung "on the go".

Die Interone-Studie "The Age Of On – Wie mobile Medien das Marketing revolutionieren" (Juni 2010) formuliert es so: "Das iPhone ist das Schweizer Offiziersmesser der 21. Jahrhunderts". Während Medien sich weiterentwickeln, geht es den Nutzern nach wie vor um die Inhalte. Sie können jedoch inzwischen besser wählen und zunehmend selber bestimmen, welches Angebot sie wann auf welchem Gerät nutzen.

Das Verständnis von situativer Mediennutzung ist ein Kernpunkt in der Entwicklung von Anwendungen, die ihre Zielgruppe erreichen sollen. Dies gilt besonders für die Apps für iPhone und iPad. Ihr Vorteil: Die App verbindet Film und Internet, die Inhalte sind visuell strukturiert - und dies spricht den Spieltrieb der User an.



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